Pro Services
Aktuelle Seite: \ \ Wie funktioniert ein Pool ?

Wie funktioniert ein Pool ?

Für viele von uns ist die Funktionsweise eines Swimmingpools immer noch Neuland. Dabei ist das Verständnis der Grundprinzipien und des Zusammenarbeitens der verschiedenen Geräte von großer Bedeutung. Folgen Sie dem Wasserlauf auf folgendem Schema und entdecken Sie alles, was Sie schon immer über Swimmingpools wissen wollten und nie zu fragen gewagt haben...

 

shema-piscine-robot

Elemente des Schemas :

  • 1 - Spa (mit Düsen): optional
  • 8 - Wasseraufbereitungssystem (hier: Elektrolysegerät)
  • 2 - Skimmer (2 Stück)
  • 9 - Scheinwerfer (2 Stück)
  • 3 - Wasserstandsregler
  • 10 - Anschlussdose Scheinwerfer
  • 4 - Bodenablauf
  • 11 - Wischerstecker
  • 5 - Pumpe
  • 12 - Reinigungsroboter
  • 6 - Filter
  • 13 - Vorverdichter (für Roboter mit Überdruck)
  • 7 - Wärmepumpe
  • 14 - Schaltkasten

 


EHEN SIE DAS VIDEO :
WIE FUNKTIONIERT EIN SWIMMINGPOOL?

1) Wasserrückführung

Die Skimmer nehmen das Wasser an der Oberfläche auf und schäumen es (zu 2/3) ab, bevor sie es zum Filter weiterleiten. Sie fangen dabei die größten Schmutzteile in ihrem Korb auf, während der Bodenablauf das kältere Wasser am Boden auffängt, um so die Umwälzung zu verbessern. Dadurch wird nicht nur die thermische, sonder auch die chemische Qualität des Wassers gewährleistet, da die Aufbereitungsprodukte gleichmäßig im gesamten Becken verteilt werden.

2) Absaugung und Filtration

Die Pumpe ist ebenfalls mit einem Korb ausgestattet, der Fremdkörper zurückhält. Sie saugt dieses Wasser ab und leitet es zum Filter, dem zentralen Element der Anlage. Er hält Verschmutzungen zurück und gewährleistet dadurch sauberes Wasser - eine Grundvoraussetzung für den Badekomfort und die Langlebigkeit der Anlage. Achtung, Pumpe und Filter müssen perfekt zusammenpassen und der Pumpendurchsatz darf die Kapazität des Filters in keinem Fall überschreiten. Es gibt zwar verschiedene Filtertypen, alle müssen jedoch regelmäßig gewartet werden.

3) Heizung

Am Filterausgang kann das Wasser anhand von verschiedenen Verfahren geheizt werden: durch einen elektrischen Erhitzer, eine Solaranlage, oder wie hier, eine Wärmepumpe.

4) Wasseraufbereitung

Die Aufbereitung ist der letzte Schritt, den das Beckenwasser durchläuft. Es stehen mehrere mehr oder weniger automatisierte Verfahren zur Verfügung, durch die ein perfekt gesundes Wasser mit dauerhaftem Gleichgewicht erzielt werden kann, hier ist es das Elektrolysegerät. Die Bedeutung der Wasseraufbereitung kann gar nicht genug betont werden. Auch hier kann die Wahl eines Systems nach rein ökonomischen Gesichtspunkten zu zahlreichen Unannehmlichkeiten führen, denn das Wassergleichgewicht ist grundsätzlich empfindlich und erfordert ständige Überwachung.
Achtung: all diese Geräte sind durch Leitungen miteinander verbunden. Wenn sie nicht richtig bemaßt werden, kann das System nicht funktionieren. Aus diesem Grund muss das richtige Verhältnis gewählt werden. Aus der Beckengröße kann eine theoretische Durchsatzgröße abgeleitet werden, die Pumpe und Filter leisten müssen. Dadurch werden Pumpenleistung, Filterkapazität und Rohrdurchmesser bestimmt. Der empfohlene Wechsel des Beckenwassers im Kreislauf liegt bei 3 bis 6 Mal alle 24h.

5) Wartung und Beleuchtung

Der Wischerstecker dient dem Anschluss verschiedener Reinigungsroboter zur Wartung des Beckens.
Und schließlich und endlich ermöglichen die Scheinwerfer die Poolnutzung bei Dunkelheit und erhöhen die Ästhetik des Swimmingpools. Es stehen zwei Technologien zur Verfügung: die klassische 300 Watt-Halogenbeleuchtung oder die Farb-LED-Leuchten, die immer häufiger zum Einsatz kommen.

Die Grundlagen des Pools Die richtige Wahl Ihrer Swimmingpool-Ausrüstung Energies-parrechner